Die Erlaubnis, eine U-Bahn zu bauen

Um eine U-Bahnlinie bauen zu können, benötigen die Wiener Linien eine Bau- und Betriebsbewilligung nach österreichischem Eisenbahnrecht. Es muss nachgewiesen werden, dass die geplante Bahn dem öffentlichen Interesse dient. Die ersten Konzessionen erhielten die Wiener Verkehrsbetriebe (Vorgängerbetrieb der Wiener Linien) im Jahr 1968. Sie betrafen die Linie U1 (von Reumannplatz bis Praterstern), die U2 (Umwandlung […]

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Rückblick

Pläne für eine Wiener U-Bahn gab es bereits vor dem 1. Weltkrieg. Die beiden Weltkriege und Wirtschaftskrisen, aber auch die Sorge vor den Kosten angesichts einer schrumpfenden Stadt in der Nachkriegszeit verhinderten immer wieder die Realisierung. Die Massenmotorisierung ließ den öffentlichen Verkehrs insgesamt wie ein Auslaufmodell aussehen. Erst in den 1960er-Jahren änderte sich diese Haltung. […]

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Die offene Tunnelbauweise

Bei der offenen Bauweise treiben ein Bagger oder eine Fräse Schlitze in den Boden, die mit Beton ausgegossen werden. Diese bilden die späteren Seitenwände des U-Bahn-Tunnels. Darüber wird ein „Deckel“ gelegt und danach die Fahrbahn wiederhergestellt. Der oberirdische Verkehr kann wieder aufgenommen werden. Nur ein Zugang bleibt frei, aus dem das übrige Erdreich geholt wird. […]

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