Zu den größten Gefahren für die Arbeiter auf der Baustelle zählen Unfälle mit Fahrzeugen und Maschinen.

Entsprechend wichtig ist daher die Arbeitskleidung, zu der zum Beispiel speziell verstärkte Sicherheitsstiefel gehören.

Besonders gefürchtet sind Gesteinseinbrüche und Brände mit starker Rauchentwicklung.

Aufgrund der modernen Grabungstechniken und der umfangreichen Sicherheitsmaßnahmen kommt es jedoch kaum noch zu Zwischenfällen mit Personenschaden.


Die Heilige Barbara

Für den letzten Tunnelabschnitt zur U1-Verlängerung Richtung Oberlaa wurde von Bauarbeitern eine Vitrine hergestellt und darin die Figur einer Heiligen Barbara aufgestellt.

Im März 2014 kam es in der Tunnelbaustelle dreißig Meter unter dem Verteilerkreis Favoriten zur Einweihung.

Nach Beendigung der Tunnelgrabungen wurde die Vitrine mit der Statue, wie üblich, wieder entfernt.

Tunnelanschlag durch Tunnelpatin Barbara Prammer

Die Tunnelpatenschaft für den letzten Abschnitt der U1-Verlängerung Richtung Oberlaa wurde im Frühjahr 2014 von der damaligen Nationalratspräsidentin Barabara Prammer wahrgenommen.

Die Patenschaft übernimmt immer eine Frau.

Sie soll den Mineuren Glück bringen. Während der Bauarbeiten wird der Tunnel nach Ihrem Vornamen benannt.

Hammer und Bergeisen

Hammer und Bergeisen überkreuzt stellen ein Symbol für den Bergbau dar.

Bei kleineren Räumungsarbeiten kommen sie auch beim modernen Tunnelbau gelegentlich noch zum Einsatz.

Arbeitskleidung

Im Tunnelbau ist vor allem die Sichtbarkeit der Streifen der Arbeitskleidung wichtig.

Die Farben der Streifen an den Helmen geben Auskunft über die Funktion der Träger.

Gelb steht für Arbeiter und Maschinist, Blau für Mechaniker, das Werkstättenpersonal und Elektriker. Weiß kennzeichnet die Bauleitung sowie Sicherheitsfachkräfte.


Sicherheit im Tunnelbau

Rückwärtsfahren im Tunnel

  • Fahr- und Fußwege trennen
  • optisch Rückenraumüberwachung
  • Fahrzeugscheiben regelmäßig reinigen und kaputte Spiegel ersetzen
  • Für ausreichend Beleuchtung sorgen
  • Schutzkleidung mit reflektierenden Streifen tragen

Beräumen

  • Steinfall
  • Niederbruch durch Versagen der Ortsbrust

Einsatz von Spritzmanipulatoren

  • Gefahrenbereich nicht betreten
  • Abstand zwischen den Düsen und Wand ≤ 1,5 m
  • Spritzbeton-Schutzhelm tragen
  • Staubmaske tragen
  • Staub- und Schadstoffreduzierung durch Nassspritzbeton mit alkalifreiem Beschleuniger

Staubentwicklung

  • Ausreichend belüften
  • Staub absaugen
  • Mit Wasser Staub niederschlagen
  • Geeigneten Atemschutz tragen

Sprengen

  • Steinflug
  • Vergiftung durch Sprengschwaden

Bandförderung

  • Eingezogen werden durch offen laufende Rollen

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