Das prägende Erscheinungsbild der Wiener U-Bahnstation geht auf die 1970er-Jahre zurück.

Revolutionär waren damals unter anderem die Verkleidung mit Paneelen und das prägnante Farbleitsystem. Diese Konzept wurde nun von den Wiener Architektenbüros YF Architekten und franz Architekten für die neuen U5-Stationen weiterentwickelt.

Die Gestaltung der Stationen ist kantiger geworden, die Breite der Paneele wird – als Sinnbild der Beschleunigung – nach vorne zu kontinuierlichen verkürzt.

Neu ist auch der Abschluss des Bahnsteiges durch eine Glaswand mit Schiebetüren für den vollautomatischen Betrieb.


Stationsgestaltung

Das Motiv des Beschleunigens und Bremsens wird zur wesentlichen Komponenten des neuen Liniendesigns. Der Eindruck der Bewegung wird bei der Einhausung der Station durch die verschiedenen breiten Rahmen in unterschiedlichen Abständen erzeugt. Der diagonale Knick in den Außenwänden der Aufnahmegebäude macht die Zielrichtung, dem Hinabtauchen in den Untergrund, gut ablesbar.

Bahnsteiggestaltung

Das durch die Aufnahmegebäude bekannte Thema von Streifen und Bügeln wird auf dem Bahnsteig wieder aufgegriffen, um auch hier den Geschwindigkeitsfluss von U-Bahnbenützern und U-Bahnzügen in die Gestaltung aufzunehmen.

Die Bewegungsrichtung wird durch Licht und Farbe geleitet: Von dunkler gehaltenen Bahnsteigmitte, hin zu hellen Bahnsteigausgängen.

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